Nachhaltige Mobilität beginnt im Alltag.

Der kostenlose E-Lastenradverleih ermöglicht eine einfache Alternative zum Auto – praktisch, flexibel und emissionsfrei.

Die Vorteile der E-Transporträder :
– Keine Verleihgebühren
– mit jedem gefahrenen Kilometer CO2 sparen
– teilweise Kindertransport möglich
– bis zu 80 km mit einer Akkuladung fahren

So einfach funktioniert sharing:
1. Registrieren auf www.radverteiler.at
2. Einschulungstermin vereinbaren
3. Nach der Einschulung Rad reservieren
4. Mit Ihrem Handy auf der Website unter Reservierungsdetail auf „Schrank öffnen“ klicken
5. Den grün leuchtenden Knopf drücken – Tür springt auf
6. Akku und Schlüssel für das Fahrradschloss entnehmen
7. Tür wieder verschließen und losfahren

Standorte:
• Bushaltestelle Stadtplatz, Leonding
• Bürgerservice Harter Plateau, Leonding
• GIWOG Welserstraße 41, Leonding
• Doppl:punkt, Leonding
• NMS Pasching
• Rathaus Pasching
• Gemeindeamt Kirchberg-Thening

Weitere Infos:
office@standort-leonding.at
+43 732/6878-200102
E-Lastenradverleih Region Kürnbergwald

Flyer

Der Klimastatusbericht Österreich 2025 beleuchtet die Auswirkungen steigender Temperaturen, veränderter Niederschlagsmuster und zunehmender Extremwetterereignisse auf das Grundwasser. Die Analyse zeigt, dass die nachhaltige Sicherung unserer Wasserressourcen eine zentrale Herausforderung der Klimawandelanpassung darstellt und präsentiert konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz. Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

Der knapp 70-seitige Ergebnisbericht zum Projektabschluss wurde in Form eines Kurzberichts aufbereitet. Dieser fasst die wesentlichen Ergebnisse, geplanten Maßnahmen sowie die nächsten Schritte für die kommenden Jahre zusammen. Darüber hinaus enthält er Informationen zur angewandten Methodik und zum Erarbeitungsprozess der Projektergebnisse.

In gedruckter Form liegt der Fahrplan ab Juli auch im Bürgerservice Rathaus, Stadtteilbüro Harter Plateau und in der Agentur für Standort und Wirtschaft auf.

www.mission2040.at/Leonding-Klimafahrplan.pdf

Leonding ist Teil der österreichweiten Mission „Klimaneutrale Stadt“, in deren Rahmen bereits mehrere kleinere und mittlere Städte systematische Klimaneutralitätsfahrpläne erarbeiten und umsetzen, um konkrete, wirksame Lösungen auf kommunaler Ebene zu zeigen.

Der neue Fahrplan ist das Ergebnis eines breiten Dialogs aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bevölkerung und bündelt erstmals alle bisherigen Aktivitäten, Strategien und Maßnahmen zu einem gemeinsamen, zukunftsfähigen Weg. Von Energie und Mobilität über Stadtentwicklung bis hin zu Gebäudemanagement und Kreislaufwirtschaft zeigt er, wie Leonding Schritt für Schritt klimafit und resilient werden kann. Dabei soll ein klarer Fokus auf die Bereiche Lebensqualität, Versorgungssicherheit und lokale Wertschöpfung gelegt werden.

Bürgermeisterin Dr.in Sabine Naderer-Jelinek erklärt dazu: „Mit diesem Beschluss setzen wir ein starkes Zeichen: Klimaschutz ist für Leonding keine Zukunftsvision, sondern ein Arbeitsprogramm für die Gegenwart. Der Fahrplan verbindet wissenschaftliche Analysen mit konkreten, lokal umsetzbaren Schritten. Diese machen wir gemeinsam mit unserer Bevölkerung und unseren Betrieben.“

Ein zentraler Erfolgsfaktor bei der Erarbeitung war der breite Beteiligungsprozess: In mehreren öffentlichen Workshops, Fachgesprächen mit Vertreter:innen aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, sowie Online-Befragungen konnten Bürger:innen ihre Perspektiven einbringen und aktiv an der  Weiterentwicklung der Stadt mitwirken. Dieser Austausch hat dazu beigetragen, dass der Fahrplan nicht nur fachlich fundiert ist, sondern auch den Alltag und die Lebensrealität der Menschen in Leonding berücksichtigt.

Daniela Limberger, Geschäftsführerin der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding, ergänzt, dass „es uns gelungen ist, die Stimmen der Wirtschaft früh in den Prozess einzubinden. So konnten wir gemeinsam herausarbeiten, wo die größten CO₂-Potenziale liegen und wie praktikable Lösungen aussehen. Das stärkt unsere Position als attraktiver, zukunftsgerichteter Wirtschaftsstandort.“

Ein besonderer Schwerpunkt im Fahrplan liegt auf der Mobilitätswende. Aufbauend auf dem bereits beschlossenen Mobilitätskonzept wird in den kommenden Jahren ein überbetriebliches Mobilitätsmanagement für Leondinger Betriebe entwickelt. Ziel ist es, gemeinsam mit Unternehmen innovative und nachhaltige Mobilitätsangebote für Mitarbeitende zu gestalten, um einen wertvollen Beitrag zur Reduktion von Pendelverkehr und CO₂-Emissionen vor Ort zu leisten.

Der Plan sieht zudem vor, bestehende Strukturen wie die lokalen Energiegemeinschaften weiter auszubauen, Governance-Strukturen zu stärken und in allen relevanten Entscheidungsprozessen „Klimarelevanz“ zu einem festen Bewertungskriterium zu machen.

Bürgermeisterin Naderer-Jelinek abschließend:
„Dieser Fahrplan ist kein Abschluss, sondern ein Anfang. Er zeigt uns den Weg und wir laden alle ein, ihn mitzugehen.“

Der Teilnehmerkreis setzte sich bewusst aus Entscheidungsträger:innen zusammen: Geschäftsführungen, Bereichsleitungen und Verantwortungsträger:innen, um Klimaschutz als strategisches Zukunftsthema auf Augenhöhe zu diskutieren. Fachliche Inputs von externen Expert:innen lieferten dabei praxisnahe Einblicke zu Themen wie Dekarbonisierung, Mobilitätslösungen und überbetrieblicher Zusammenarbeit und sorgten für konkrete Anknüpfungspunkte für den eigenen Betrieb.

Im Zentrum des Workshops stand der Austausch: Wo stehen Unternehmen heute? Welche Maßnahmen sind realistisch? Und wo entstehen Mehrwerte, wenn Betriebe gemeinsam handeln?

Bürgermeisterin Dr.in Sabine Naderer-Jelinkek betonte:„Klimaschutz gelingt nur gemeinsam. Der Workshop mit der Leondinger Wirtschaft hat gezeigt, wie viel Bereitschaft und Verantwortung am Standort vorhanden sind. Mit dem Manifest und den ersten unterzeichneten Absichtserklärungen setzen unsere Betriebe ein starkes Zeichen für eine klimafitte Zukunft Leondings“.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Maßnahmenplan vorgestellt und dabei Kooperationsansätze mit der Wirtschaft Leondings diskutiert. (c) Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding GmbH

Auch aus Sicht der Standortagentur war der Workshop ein wichtiger Startpunkt für einen längerfristigen Prozess. Daniela Limberger, Geschäftsführerin der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding GmbH erklärte, dass „uns war wichtig, Klimaneutralität für Betriebe greifbar und umsetzbar zu machen. Die Expert:innen-Inputs und der Austausch auf Entscheider:innen-Ebene haben gezeigt, wie viel Potenzial in überbetrieblicher Zusammenarbeit steckt. Wer sich beteiligt, muss nicht alles sofort können, sondern wird Teil eines gemeinsamen Lern- und Entwicklungsprozesses am Standort Leonding“.

DI Lukas Gaisberger, BSc von FH OÖ Forschungs- und Entwckilungs GmbH erklärte Leondings Klimabilanz und gab Inputs zur Dekarbonisierung in der Industrie (c) Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding GmbH

Ein sichtbares Ergebnis des Treffens war die Präsentation des Manifests für einen klimafitten Wirtschaftsstandort Leonding. Es versteht sich als Einladung zur Zusammenarbeit und als gemeinsames Bekenntnis, Klimaschutz nicht isoliert, sondern koordiniert und standortbezogen zu denken. Erste Unternehmen unterzeichneten bereits vor Ort entsprechende Absichtserklärungen und bekannten sich damit freiwillig zur weiteren Zusammenarbeit.

Das Projekt Mission Klimaneutrale Stadt versteht sich bewusst als offener Prozess. Weitere Unternehmen sind eingeladen, sich einzubringen, mitzudenken und gemeinsam mit anderen Betrieben sowie Expert:innen an zukunftsfähigen Lösungen zu arbeiten.

Am 19. November 2025 trafen sich in Innsbruck Vertreter:innen aus 47 österreichischen Pionierstädten zur Jahreskonferenz der Mission „Klimaneutrale Stadt“, bei der die Frage „Wie schaffen es Städte klimaneutral zu werden?“ wieder an erster Stelle stand. Beim bereits 3. Forum präsentierten große, mittlere und kleine Pionierstädte ihre bisherigen Fortschritte sowie neue innovative Projekte und die Pionierstädte der 2. und 3. Welle durften, als Anerkennung für ihr Engagement und Fertigstellung eines Klimaneutralitätsfahrplans, die Pionierstadtplakette entgegennehmen.

Städte spielen eine zentrale Rolle im Klimaschutz: Sie verursachen etwa 75 % der globalen CO₂-Emissionen, während ihre Bevölkerung weiter wächst. Bundesminister Peter Hanke betonte in seiner Videobotschaft, dass die Klimawende in Städten entschieden wird.

„Weltweit entstehen rund Dreiviertel aller CO2-Emissionen in Städten – Tendenz steigend. Dazu kommt, dass die urbane Bevölkerung stetig wächst. Bis zum Jahr 2050 werden fast 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Das zeigt ganz klar: die Klimawende wird in den Städten entschieden. Die Initiative ‘Klimaneutrale Stadt’ ist daher besonders wichtig, weil sie beweist, dass diese – unabhängig ihrer Größe und Struktur – vieles selbst tun können, um die Klimawende zu schaffen, aber gleichzeitig die Lebensqualität aufrecht zu erhalten.“

Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur

Bundesminister Peter Hanke wandte sich in seiner Videobotschaft an die Städte Österreichs

Die Mission „Klimaneutrale Stadt“ hilft österreichischen Städten und Gemeinden dabei, durch Forschung und Entwicklung schneller klimaneutral zu werden. Sie unterstützt den Austausch bewährter Lösungen, Erfahrungen und Maßnahmen, die zur Umsetzung der Klima- und Energieziele beitragen. Begleitet wird die Mission vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) sowie vom Klima- und Energiefonds.

Leonding hat die zukunftsweisende Entscheidung getroffen, Teil dieses Netzwerks zu sein und dies war ein wichtiger Schritt, zielorientiert in Richtung Klimaneutralität 2040 zu steuern.

 

Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und externer Projektpartner:innen feierten die Fertigstellung von mittlerweile 47 kommunalen Klimaneutralitätsfahrplänen
Barbara Knoth, Energiemanagement Leonding und Karin Eschlböck, Projektmitarbeiterin der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding, nahmen die Plakette für die Stadtgemeinde Leonding entgegen.

Im 1. Quartal 2026 wird der Ergebnisbericht zum Klimaneutralitätsfahrplan für Leonding publiziert und kann auf dieser Website www.mission2040.at nachgelesen werden.

Seit Jahresbeginn 2025 lag der Fokus im Projekt auf der Erarbeitung eines Maßnahmenfahrplans, der Leonding auf dem Weg zu Klimaneutralität bis 2040 unterstützt. Mit wissenschaftlicher Begleitung und unter Einbindung der Fachabteilungen aus der Verwaltung sowie externer Experten wurden Zieldefinitionen für die zentralen Handlungsfelder vorgenommen. Für die Zielerreichung wurde ein Maßnahmenbündel erarbeitet, in einen Zeitplan überführt und mit budgetären Einschätzungen ergänzt.

 

 

Die Ergebnisse sowie wesentliche Einflussfaktoren wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrates der Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding GmbH, welcher aus politischen Entscheidungsträger:innen sowie Vertreter:innen aus Leondings Wirtschaft besteht, am 04.11.2025 vorgestellt, um gemeinsam die Maßnahmen zu diskutieren und Schlüsselmaßnahmen zu priorisieren.

 

KEM-Manager Josef Fürnhammer erklärte Maßnahmen zum Ausbau von E-Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet (c) Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding GmbH

 

 

 

Auch die Kollegen:innen aus den Verwaltungsabteilungen informierten die Teilnehmer:innen zu den vorgestellten Maßnahmen

 

 

Am Stadtfest Leonding 2025 zeigen Leondings Energiegemeinschaften und die BEG Kürnbergwald direkt vor dem 44er Haus, wie man gemeinsam sauberen Strom erzeugt, nutzt, teilt und Geld spart. Erfahre aus erster Hand, wie ein Mitgliedschaft funktioniert und welche Vorteile sie bringt!

Einladung EEG

Grün gewinnt!

Einfach die überzeugendsten Maßnahmen der Mission 2040 auswählen, Karte ausfüllen, einwerfen und mit etwas Glück tolle, regionale und nachhaltige Preise gewinnen!

  • ÖBB Vorteilscard Comfort im Wert von € 86,-
  • Testwochenende für zwei E-Bikes von e-moc im Wert von € 200,-
  • Einkaufsgutscheine vom Miesenbergerhof im Wert von € 35,-
  • Hofführung am Biohof Chris & Laura im Wert von € 120,-

Ziel des Dialogs war es, bereits vorhandenes Know-how sichtbar und zugänglich zu machen – ein Beitrag für eine gemeinsame, schnellere Transformation in Richtung Klimaneutralität. Der Austausch war nicht nur inspirierend, sondern auch strategisch wertvoll.

Die Gastgeberstadt Linz präsentierte Inhalte des Projekts „Linz mit Ambitio3xn“ – ein ambitioniertes Transformationsvorhabens im Rahmen der Bundesmission „Klimaneutrale Stadt“ – und ermöglichte beim Besuch des Stadtteils Franckviertel praxisnahe Einblicke in innovative Maßnahmen wie die Dekarbonisierung der Energieinfrastruktur, die Erarbeitung klimaneutraler Baustandards und partizipative Ansätze in der Quartiersentwicklung.

Exkursion ins Stadtquartier Franckviertel, Linz

Daniela Limberger (GF Agentur für Standort und Wirtschaft Leonding) stellte Kolleg:innen aus oberösterreichischen Städten und Gemeinden den Projektverlauf zum Klimaneutralitätsfahrplan für Leonding vor.

Projektpräsentation von Leonding

Am 10. April trafen sich engagierte Bürger:innen und Fachleute zum öffentlichen Informationsworkshop im Rahmen des Projekts „Mission klimaneutrales Leonding“. Ziel des Abends war es, den Dialog zu fördern und gemeinsam Ideen für eine klimafreundliche Zukunft zu entwickeln.

Beim Posterwalk präsentierten Expert:innen des Projektteams die wichtigsten Handlungsfelder sowie erste Maßnahmenpakete. Die Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, sich einzubringen, Fragen zu stellen und ihre eigenen Best-Practice-Beispiele zu teilen – von nachhaltigem Alltagshandeln bis zu innovativen Ideen für die Energiewende vor Ort.

Ein gelungener Austausch, der zeigt: Leonding packt den Klimaschutz gemeinsam an!

Interessierte Bürger:innen wurden über den Projektverlauf „Mission klimaneutrales Leonding“ informiert